Dr. Astrid Heider - Kieferorthopädie in Regensburg und Wiesent

Häufige Fragen

1. Wann sollte mein Kind zum ersten Mal den Kieferorthopäden aufsuchen?

In der Regel sollte das Kind nach Durchbruch der vier oberen Schneidezähne, also mit ca. 8 - 10 Jahren zur Untersuchung kommen, wenn Zahnfehlstellungen vorliegen. Es können aber auch durch übermäßig langen Schnullergebrauch, Bleistiftkauen, Daumenlutschen o.ä. erhebliche Fehlstellungen entstehen, die deutlich früher einen Besuch beim Facharzt erfordern, um weitere Fehlentwicklungen zu vermeiden bzw. eine normale Kieferentwicklung zu ermöglichen.

2. Bekommen die Zähne durch feste Spangen Karies?

Die auf die Zähne geklebten Brackets und Bänder bzw. die daran befestigten Drähte erleichtern das Anhaften von Speiseresten und Belägen und erschweren das Zähneputzen. Deshalb gibt es für Patienten mit festen Spangen spezielle Zahnbürsten und Hilfsmittel sowie eine bestimmte Putztechnik, die in unserer Praxis erklärt, eingeübt und bei Bedarf kontrolliert und korrigiert wird.

In diesem Zusammenhang bieten wir eine Bracketumfeldversiegelung - natürlich nicht nur für kieferorthopädische Patienten - und eine professionelle Zahnreinigung durch unsere speziell ausgebildete Dentalhygienikerin an. Zusätzlich erhält jeder Patient regelmäßige Behandlungen mit Fluoridlacken bzw. benützt zuhause fluoridhaltige Spezialzahnpasten / Mundspül-Lösungen. Bei sorgfältiger Mundhygiene kann das Auftreten von Karies verhindert werden.

3. Tut die feste Spange weh?

Das Befestigen der Spange ist lediglich unangenehm v.a. wegen der Dauer des Termins (ca. 1 - 1,5 Std.). Direkt danach bzw nach jedem Drahtbogenwechsel können für 2 - 4 Tage leichtere Beschwerden auftreten v.a. in Form von Aufbiss-Empfindlichkeit der Zähne oder leichtem Ziehen. Im Verlauf der Behandlung können gelegentlich kleinere Scheuerstellen auftreten, die mit einem speziellen Wachs als Soforthilfe vom Patienten selbst abgedeckt werden können.

4. Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?

Die Dauer der Behandlung hängt sehr stark von der vorliegenden Fehlstellung ab. Eine umfassende kieferorthopädische Behandlung ist in der Regel nach 2 - 2,5 Jahren abgeschlossen.

5. Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten für die kieferorthopädische Behandlung?

Wird die Behandlung vor dem 18. Lebensjahr begonnen, übernehmen die Krankenkassen in der Regel die gesamten Behandlungskosten, wobei 20 % der Kosten zunächst einbehalten und nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung rückerstattet werden.

Ist die Behandlung als zu geringfügig eingestuft (z.B. nur ein leichter Engstand der Schneidezähne ohne funktionelle Störung), wird die Übernahme der Kosten abgelehnt, da es sich dann meist nur um eine kosmetische Korrektur handelt.

Die Erstattungsleistung variiert inzwischen sehr stark, je nach Krankenkasse und Vertrag